Firmengeschichte


Backtradition seit 1863 – seit fast 100 Jahren im Familienbesitz

Die frühen Jahre…

Die Geschichte unserer Bäckerei reicht bis ins 19. Jahrhundert – genauer bis 1863 zurück, als der Wastlmarterbäck zum ersten mal in die Zunftlade eingetragen wurde. 1886 dann übernahm Josef Obermüller den Betrieb und führte ihn bis 1921, als er ihn an Xaver Dachs verpachtete.

1925 schließlich wurde die Bäckerei an Josef Obermüllers Neffe Andreas Wiedemann übergeben.

Erste, zweite und dritte Generation

Der Sohn des Seifensieders Wiedemann kaufte 1925 als gelernter Kaufmann das Haus in der Klammergasse. Er erlernte das Bäckerhandwerk und wurde Bäckermeister. Politisch engagierte er sich stark in seiner Heimatstadt Tölz.

Nach Ende des zweiten Weltkrieges waren die Zeiten schwierig. Die Bäckereien wurden von den Amerikanern beschlagnahmt und erst kurz vor der Währungsreform wieder eröffnet.

1960 übernahm Andreas’ ruhiger aber fleißiger Sohn (ebenfalls Andreas) die Bäckerei, der die Firma 1992 ebenfalls an seinen Sohn (der heutige Andreas Wiedeman senior) übergab. Der 1953 geborene Bäckermeister war, wie sein Großvater und Urgroßvater vor ihm, sehr engagiert und setzte sich auch für Tölz ein. Kein Wunder also, dass er zweiter Bürgermeister der Stadt wurde.

Vierte Generation (heute)

Es überrascht nicht, dass auch dessen Sohn, der seit 2011 die Geschicke des Unternehmens leitet, auf den Namen Andreas getauft wurde. Unter ihm erwarb das Unternehmen 2017 die Bäckerei Gotz, zog mit der Hauptfiliale in die Marktstraße und mit der Backstube in die Förchenholzstraße.

Andreas Wiedemann junior stieg 2001, nach erfolgreicher Bäcker- und Konditorlehre, in die elterliche Bäckerei ein. 2005 wurde er Bäckermeister und Betriebswirt des Handwerkes.

2010 heiratete er seine heutige Frau Veronika Wiedemann bevor der Vater von zwei Kindern schließlich 2011 die Bäckerei übernahm.